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Rückenschmerzen behandeln

Rückenschmerzen behandeln

Rückenschmerzen in Innsbruck: Bandscheibenvorfall, Ischias & Lumbalgie. Evidenzbasierte Physiotherapie bei Bewegung Heilt. Jetzt Termin vereinbaren.

Alexander Müller

Alexander Müller

Physiotherapeut & Gründer · Bewegung Heilt Innsbruck

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Rückenschmerzen sind in Österreich die häufigste Ursache für Arbeitsunfähigkeit und Arztbesuche. Vielleicht kennst Du das Gefühl: Der Morgen beginnt mit Steifigkeit, nach dem Sitzen macht sich ein dumpfes Ziehen bemerkbar, und bei manchen Bewegungen fährt Dir ein scharfer Schmerz durch den Rücken. Rückenschmerzen können lähmend sein, körperlich und auch mental. Das Gute: In den meisten Fällen lassen sie sich mit gezielter Physiotherapie und dem richtigen Bewegungsprogramm sehr gut in den Griff bekommen. Bei Bewegung Heilt gehen wir der Ursache auf den Grund und arbeiten mit Dir an einer nachhaltigen Lösung.

Häufige Ursachen für Rückenschmerzen

Rückenschmerzen sind nicht gleich Rückenschmerzen. Der weitaus größte Teil, etwa 85 %, ist "unspezifisch", das heißt, es lässt sich keine strukturelle Ursache wie ein Vorfall oder eine Fraktur nachweisen. Trotzdem sind die Schmerzen real und behandlungsbedürftig. Daneben gibt es spezifische Ursachen, die wir im Befund gezielt suchen.

Bandscheibenvorfall (Diskusprolaps): Wenn der gallertartige Kern einer Bandscheibe durch den Faserring tritt und auf Nervenstrukturen drückt, entsteht ein Vorfall. Typische Zeichen sind lokale Rückenschmerzen kombiniert mit Ausstrahlung ins Bein (Ischias), Taubheitsgefühlen oder Kribbeln. In über 90 % der Fälle ist konservative Therapie ausreichend.

Ischias / Ischialgie: Der Ischiasnerv ist der dickste Nerv im Körper und verläuft vom unteren Rücken über das Gesäß bis in den Fuß. Wird er gereizt, durch einen Bandscheibenvorfall, Piriformis-Syndrom oder Spinalkanalstenose, entstehen typische Ausstrahlungsschmerzen. Physiotherapie, gezielte Dehnungen und Nervenmobilisation helfen effektiv.

Lumbalgie (unspezifische Rückenschmerzen): Schmerzen im Lendenbereich ohne eindeutige strukturelle Ursache sind das häufigste Beschwerdebild. Muskelverspannungen, Fehlhaltungen, Bewegungsmangel und Stress spielen alle eine Rolle. Bewegungstherapie und manuelle Therapie sind hier die Mittel der Wahl.

Facettengelenksyndrom: Die kleinen Wirbelgelenke (Facettengelenke) können durch Arthrose oder Überlastung schmerzhaft werden. Typisch sind Schmerzen, die sich bei Streckung und Rotation verstärken und in der Regel beim Hinsetzen besser werden.

Spinalkanalstenose: Bei einer Verengung des Wirbelkanals werden Nervenwurzeln komprimiert. Charakteristisch ist ein Schmerz beim längeren Gehen oder Stehen, der sich beim Sitzen oder Vornüberbeugen bessert (neurogene Claudicatio). Gezieltes Kräftigungs- und Mobilisationstraining kann die Symptome deutlich lindern.

So gehen wir vor

  1. Befund und Funktionsanalyse: Wir untersuchen Wirbelsäulenbeweglichkeit, Muskelfunktion, Haltung und neurologische Zeichen. Ein sorgfältiger Befund ist die Grundlage für eine zielgerichtete Therapie, nicht Bauchgefühl, sondern Struktur.
  2. Manuelle Therapie und Mobilisation: Gelenkmobilisation, Manipulation (wo indiziert), Weichteiltechniken und Faszienarbeit reduzieren Schmerzen und stellen Beweglichkeit wieder her.
  3. Übungstherapie und Kräftigung: Kräftigung der tiefen Rumpfmuskulatur (Core), der Hüftbeuger, der Gesäßmuskulatur und der rückennahen Muskulatur bildet das Fundament für einen stabilen, schmerzfreien Rücken.
  4. Eigenübungen und Prävention: Du bekommst ein maßgeschneidertes Heimprogramm, mit klarer Anleitung, wie Du Deine Rückengesundheit langfristig selbst in der Hand hast.
Rückenschmerzen, Behandlung bei Bewegung Heilt Innsbruck

Physiotherapeutische Behandlung bei Rückenschmerzen: Bewegung Heilt, Innsbruck

Übungen bei Rückenschmerzen

"Ich soll mich schonen": Das ist einer der häufigsten Irrtümer bei Rückenschmerzen. Aktuelle Forschung und klinische Leitlinien sind eindeutig: Bewegung ist Medizin. Das bedeutet nicht, durch den Schmerz hindurchzubeißen, sondern klug und dosiert zu bewegen. Zu den wichtigsten Übungsgruppen gehören:

  • Mobilisation der Lendenwirbelsäule: Sanfte Rotation, Katze-Kuh, Knieholzen. Diese Übungen lösen Verspannungen und verbessern die Beweglichkeit im unteren Rücken.
  • Core-Stabilisierung: Dead Bug, Bird Dog, Plank-Variationen. Die tiefe Rumpfmuskulatur (M. transversus abdominis, Mm. multifidi) schützt die Wirbelsäule bei Belastung.
  • Hüft- und Gesäßkräftigung: Glute Bridge, Romanian Deadlift, Split Squat. Eine starke Hüftmuskulatur entlastet die Lendenwirbelsäule direkt.
  • Nervenmobilisation: Besonders bei Ischias-Beschwerden helfen Nervenmobilisationsübungen, den Ischiasnerv zu mobilisieren und Symptome zu reduzieren.

Welche Übungen für Dich am besten geeignet sind, hängt von Deiner Diagnose, Deiner aktuellen Belastbarkeit und Deinen Zielen ab. Wir zeigen Dir Dein persönliches Programm, verständlich erklärt, sicher ausgeführt.

Wissenschaftliche Evidenz

Die Wirksamkeit von Physiotherapie bei Rückenschmerzen ist gut belegt. Eine aktuelle systematische Übersichtsarbeit mit Meta-Analyse von Dos Santos et al. (2026) zeigt, dass die Kombination aus manueller Therapie und Übungstherapie sowohl Schmerz als auch funktionelle Einschränkungen bei chronischen unspezifischen Rückenschmerzen signifikant besser reduziert als Übungstherapie allein.[1] Ergänzend bestätigt ein großer Überblick über mehrere systematische Reviews von Amorim Filho et al. (2025), dass multimodale physiotherapeutische Interventionen, also die Kombination verschiedener Techniken, wie wir sie bei Bewegung Heilt einsetzen, das effektivste Vorgehen bei chronischen Rückenschmerzen darstellen.[2]

Quellen

  1. Dos Santos ECS et al. Effectiveness of adding manual therapy to exercise for pain and disability in chronic non-specific low back pain: A systematic review and meta-analysis. Musculoskeletal Science & Practice. 2026. PMID: 41643247
  2. Amorim Filho AV et al. Effectiveness of interventions for the treatment of non-specific chronic low back pain in adults: An overview of systematic reviews. Journal of Bodywork and Movement Therapies. 2025. PMID: 41316666

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Häufige Fragen

Was kann ich bei akuten Rückenschmerzen selbst tun?
Wichtigste Botschaft: Bewegen, nicht schonen. Totale Bettruhe ist bei unspezifischen Rückenschmerzen kontraproduktiv. Moderate Bewegung, Spazierengehen, leichte Mobilisationsübungen, Wärme, hilft in den meisten Fällen mehr als Liegen. Wenn die Schmerzen innerhalb von 2–3 Tagen nicht besser werden oder sich verschlechtern, komm zu uns.
Muss ein Bandscheibenvorfall operiert werden?
In über 90 % der Fälle nein. Die meisten Bandscheibenvorfälle bilden sich mit konservativer Therapie, also Physiotherapie, gezielter Kräftigung und Bewegung, vollständig oder weitgehend zurück. Eine OP ist nur bei schwereren neurologischen Ausfällen (starke Kraftminderung, Blasen-Mastdarm-Störungen) wirklich dringlich. Lass uns gemeinsam schauen, was bei Dir sinnvoll ist.
Was ist der Unterschied zwischen Ischias und Rückenschmerzen?
Rückenschmerzen betreffen vor allem den Bereich der Lendenwirbelsäule. Beim Ischias-Syndrom strahlt der Schmerz zusätzlich über den Gesäßbereich in das Bein aus, manchmal bis in den Fuß. Ursache ist meist eine Reizung des Ischiasnervs durch einen Bandscheibenvorfall oder Engpass im Spinalkanal. Physiotherapie ist bei beiden Beschwerdebildern wirksam.

Rückenschmerzen behandeln in Innsbruck: Praxis Bewegung Heilt

Adresse & Kontakt

Bewegung Heilt – Praxis für Physiotherapie & Osteopathie

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Alexander Müller

Alexander Müller

Gründer · Physiotherapeut

Wir lösen die Ursache, nicht das Symptom.

Medizinische Analyse, sofortige Veränderung, nachhaltiges System. Seit 2012 in Innsbruck.

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Beim Ersttermin analysieren wir gemeinsam die Ursache, und Du gehst mit einem klaren Plan nach Hause.

– Alexander Müller